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Мнения: 3 612
и по- точно тези на ВапЦаров ме интересуват.
Моят превод на "На прощаване" е повече от трагичен  Sad
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Süd

Мнения: 3 521
Вапцаров, не съм срещала в приличен вид, но тук - http://www.bulgarien-erleben.de/bulgarien,lyrik,75.html - има много добри адаптации на Петя Дъбарова.
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Мнения: 1 242
В "Словото" има доста български произведения, които са преведени.
Примерно "Вяра" на Вапцаров. "Прощално" не е.
"Песен за човека"
В някоя библиотека ще да намериш преведена поезията му.  Peace

От Уикипедия малко строфи на английски:

                 On Parting
    To my wife
    Sometimes I’ll come when you’re asleep,
    An unexpected visitor.
    Don’t leave me outside in the street,
    Don’t bar the door!

    I’ll enter quietly, softly sit
    And gaze upon you in the dark.
    Then, when my eyes have gazed their fill,
    I’ll kiss you and depart.



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Мнения: 3 612
Благодаря момиЧета,
ето неЩо, което полуЧих на поЩата.


          Pejo Javorov   

        ZWEI SCHŐNE AUGEN
        Zwei schone Augen. Herz eines Kinds
        in zwei schönen Augen; Musik - Strahlen
        Sie wollen und versprechen nichts...
        Mein Herz betet,
        Kind,
        mein Herz betet!
        Glut und Elend
        werfen morgen ihnen nach
den Schleier Sünd' und Schmach.
Den Schleier Sünd' und Schmach -
        werfen nicht ihnen nach
           Glut und Elend.
        Mein Herz betet,
        Kind,
        Mein Herz betet...
        Sie wollen und versprechen nichts! -
        Zwei schöne Augen. Musik, Strahlen
        in zwei schönen Augen. Herz eines Kinds...
 
       Aleksandar Vitimski        

                 KINDHEIT

Erinnere mich noch an’n kleinen Hof
und mitten drin - die arme Kate,
die wie riesige Schildkröte
schlummerte unter der heitren Luft.
Nachts über die grünen Wiesen
ging der obdachlose Mond.
Und die Linden vor Mondhintergrund
waren schwarze, furchtbare Riesen.
Und als mein sanfter Vater
immer von der Front nicht zurückkam,
ich blickte in die silbrigen Äste an
und an ihn dachte des Nachts.
Aber, weh! - vergebens hab’ gewartet.
Besinne mich auf den grauen Mond
und die Augen einer Frau,
gelodert mit nassem Schein im Dunkel...
Diese meine damaligen Tage!
Diese meine vergangenen Jahre!
Da, das Gewölb’ ist wieder klar,
wieder die Luft erheitert klingt.
Auf niemanden zu kommen heute warte
und bedrückt mich die frische Luft...
Erinnere mich noch an’n kleinen Hof.
Erinnere mich an die öde Kate.

       MÄRCHEN

Ich kenn’ alte Märchen über Prinzen.
Wünsch, dass ich dir was erzähle...
Sicherlich wirst du nie erfahren
wovon kommt meiner froher Seufzer.
Ich werde dir im Dämmer leise erzählen
und du stehst neben mir und hörst...
Und wenn müde bin, schweigen wir -
still werden wie in altem Haus.
Neben dem alten Piano bleibst du?
*
Das Piano erzählt von einem Kind,
das sich im Wald verlor.
Seine Augen staunend leuchteten
im silbrigen Dämmer.
In den Büschen spielten die Zwerge
mit Kapuzen aus Silber.
Im Schatten der alten Bäume
versteckten sich krumme Zauberer.
Das Kind ruhig lächelte im Dämmern,
auf Fußspitzen ging es durch den Wald.
Und in der Nacht das Kind trat leise ein
ins winzige Haus des Monds.
Das Piano erzählt von einem Kind...
*
In dem Dämmer hast gehört mein Märchen? -
Wünsch, dass wir schweigen...
Und lass deine Locken strahlen
stumm über deinen Augen.
Jetzt ist’s still... Die Prinzen schlafen.
....Das Kind hat sich im Wald verloren.
Und im winzigen Häuschen der Mond
sitzt allein auf der silbrigen Schwelle...
Ich kenn’ alte Märchen über Prinz
         
 ALTE HALBELEGIE

Warum hast mich mit stummem Lächeln zu dir empfangen?
Warum hast mich mit deinen goldenen Händen berührt?
Wem diese nervöse und seltsame Laune war nötig?
Ich sah nicht die Lüge in’n Augen, in der Stimme, im Gesicht.
Lautlos koste dich auf den frohen, goldenen Locken.
Und du lächeltest, leise sangst... Warum?
Und dein geheimnisvoller Blick riet klug:
sei vorsichtig, lieb’ mich, ruhig stehe...
Ich stand und sprach vergessene alte Gedichte,
die niemand bis heute gehört hat und wird nicht hören.
Wohl dieses Märchen, das wir uns leise erzählten,
war nur Erdichtung, Geflüster ziellos und fremd?...
Aber tot ist der Prinz, erlöscht ist die Fee kummervoll...
Der grüne Hof heute ist nur vergessen’ Dekor
in einem altmodischen Stück, wo, ohne Publikum,
unter weißem Mond küssten sich zwei Akteure.
   

ABENDSERINNERUNG


Ich hab’ dich lange nicht gesehen. Heute
du bist gegangen durch die öde Straße.
Über dir im Dämmer schien die Weite.
Und meinen trüben leisen Ruf gehört du hast?...
Deine Augen sind blau, wie einmal...
Deine Augen blickten auf mich.
Und die Lilien im Dämmer neigten sich -
und hörten uns in dem Park reden.
An mich ob dich manchmal erinnerst?...
Weiß nicht, doch ich hab’ dich nicht vergessen.
Langweilig, stumm die Tage gehen vorüber.
Ich hab’ begonnen mit Erinnerrungen zu leben.
Mit wem spaziere ich schon gegen Abend?
Bin verschieden als die meisten Menschen.
Über Gedichte wem könnte ich sprechen,
wo halte an, wenn ist’s mir grau,
wenn ist’s mir kummervoll und kalt?...
Ich versuche zu leben allein.
Doch die Freud’, dass die Sonne über mir ist,
wird reichen zu erwärmen meine Jugend?


         HERBST

Der Wald trocknet im Herbst.
Ich gehe lautlos auf dem engen Pfad,
bedeckt mit gefallenen Blättern.
Vor mir - kahl - die Äste ragen,
kraftlos in der Weite gestrebt,
nach Sonne - mit letztem Ruf nach Zartheit.
Und der böse Wind schonungslos,
grausam zerreisst die goldenen Blätter -
Teilchen vom Fleisch
der Bäume - noch jung,
und noch lebendig, lebenshungrig.
O, diese gelben Herbstblätter,
welche fallen, fallen ohne Widerspruch,
ohne Kraft, ohne Leben...
Lautlose Bäume - Herbstwald,
ist es nicht schwer dir alles zu nehmen?
So dich lassen - beraubt, allein,
ohne Sonnenstrahl, ohne Lied, ohne Trost?...
O, diese Herbstschwere!
Dieses Schweigen,
und diese Leere,
allmählich ins Gemüt eingedrungen!
Und dieser böse Wind -
eingeströmt als in die Adern,
und dort -
erlischt das Jugendfeuer,
zerstreut die Kräfte,
erstickt jeder Drang und Entzücken!...

Ich gehe versunken unter fallenden Blättern.
Ich gehe - ganz dem Herbst hingegeben...
Genügt ein nur Herbst,
damit die feste Kette zerrеisst
zwischen der Welt
und meinem Herz? -

Űber mir summt ein Aeroplan,
breit durch den Himmel geflogen.
In der Stille, im Herbst -
der Lärm des starken Motors
tönt wie ein frisches, herrliches Lied. -
Weckt die Gedanken, das Herz;
bewegt, weckt auch das Blut. -
Das Leben ist fern dem Herbst...
Ich komme langsam aus dem Wald heraus -
wieder froh und erfrischt.
Zu dir kehre zurück, unruhige Stadt.
Fern jedem Herbst!



    PLOVDIV

Dimcho Debelqnov

Wie traurig waren meine Jugendtage!
O, wie viele Tranen da verheimlicht!
Hier erstes Mal wurde mein Blick dunkel
und zog gnadenlos' Gewitter uber mir.
Hier erstes Mal hört' ich Ruf: - Brich auf
zu glauben und zu suchen - ist verboten
die Liebesfrucht - und an bösem Ort
auf immer versteckt werden deine Traume.
Und in diese trübe Stadt heut' wandre ich -
einziges Heim meiner obdachlosen Trübnis -
ich wandre für den Trost unglücklich -
und wie verloren in der Őde riesig.
Und so schwarze Gedanken bedrücken mich,
dass an nichts will mich erinnern.

Hristo Botev


HADZHI DIMITAR
(Ausschnitt)
    ...
Es wird Abend - Mond geht auf,
Sterne bedecken das Himmelszelt;
Wald rauscht, Wind fächelt, -
der Balkan singt Rebellenlied


Nikola Wapzarow


An meine Ehefrau

Manchmal komme ich in deinem Traume
als unerwarteter und ungewünschter Gast.
Erbarm’ dich meiner auf dem Weg draußen -
die Türen offen lass.
Ich trete still ein, ruhig setz’ mich hin,
hefte Blick aufs Dunkel dich zu sehen.
Wenn satt dich anzuschauen bin -
dann küsse dich und gehe.

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arrows, ето още една интерпретация.
Публикувани са в Poesiealbum 185, Verlag Neues Leben, Berlin 1983

ZUM ABSCHIED

Meiner Frau

In deinem Traum wird es mich manchmal treiben.
Dann komme ich ganz unerhofft zu dir.
Lass mich nicht draußen auf dem Wege bleiben -
erinner dich, verriegel nicht die Tür.

Ich werde leise kommen, setzen mich
und in das Dunkel starren, dich zu sehen,
und habe ich mich satt gesehen, dich
noch küssen und dann wieder von dir gehen.

                ***

Der Kampf ist grausam und erbarmungslos.
Heroisch ist er auch, wie man so sagt.
Ich fiel. Ein anderer ersetzt mich... Schluß.
Und mehr wird nach dem einen nicht gefragt.

Erschossen - und den Würmern wird ihr Teil.
Das ist so und versteht sich gar nicht schwer.
Doch werden wir im Sturme wieder bei
dir sein, mein Volk: wir liebten dich so sehr.

23.7.1942, 14 Uhr

Übertragen von Uwe Berger

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